Drei Jahre voller Einsatz: Sören-Eyke Urbansky sagt „Servus“!

Die BAYER GIANTS müssen den nächsten Abgang verkraften: Sören-Eyke Urbansky wird in der Saison 2026/27 nicht mehr das Trikot des Rekordmeisters tragen. Damit enden für den Center drei lehrreiche Jahre am Rhein, in denen der 2,14 Meter große Brettspieler eine Menge gelernt hat.

Gern gesehene Gäste in der Ostermann-Arena: Sören-Eyke Urbansky und seine Familie / Foto: Frank Fankhauser (@effefffoto)
Gern gesehene Gäste in der Ostermann-Arena: Sören-Eyke Urbansky und seine Familie / Foto: Frank Fankhauser (@effefffoto)

Gleich zu Beginn seiner Zeit in der Farbenstadt zeigte sich Urbansky als treffsicherer Big-Man. Am 1. Spieltag der Saison 2023/24 schenkte er beim Gastspiel in Bernau der LOK starke 23 Punkte ein und griff insgesamt 11 Rebounds ab. Rein statistisch gesehen (Effektivität: 31) war diese Begegnung die beste seiner gesamten Karriere. Doch auch in den Folgemonaten bewies der 26-Jährige immer wieder sein Können. In seiner Debütsaison unter dem Kreuz vertrat er den verletzten Dennis Heinzmann mehr als würdig (7,5 Punkte und 4,2 Rebounds pro Spiel), aber auch Sören-Eyke konnte das frühe Playoff-Aus in Berlin gegen die Braves im Playoff-Viertelfinale nicht verhindern.
Ein Jahr später folgte dann das Meisterstück. Mit den GIANTS raste Urbansky nur so von Sieg zu Sieg. Als Backup für Heinzmann sorgte der gebürtige Backnanger unter den Körben für Gefahr. In der erfolgreichen Aufstiegsrunde 2025 steuerte der Süddeutsche 6,4 Punkte pro Partie bei. Ein solider Wert, in einer starken Mannschaft.
So ging es für den sympathischen „Großen“ mit dem weichen Händchen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA weiter. Auch in der zweithöchsten Spielklasse war auf Sören Verlass. 12 Zähler in Quakenbrück, 11 Punkte bei der knappen 63:65-Niederlage in Göttingen: Wurde Urbansky auf das Parkett beordert, war er zur Stelle.

Urbansky: „Dieser Verein war für mich mehr als nur Basketball“

Jetzt geht es für Sören-Eyke an anderer Stelle weiter. Wohin es ihn zieht, ist noch nicht bekannt. Dennoch möchte sich der Fünfer bedanken: „Ich möchte mich von Herzen beim gesamten Verein bedanken. Bei meinen Mitspielern, Trainern, den Physiotherapeuten, dem Vorstand und allen Fans, die mich in dieser Zeit unterstützt haben. Wir haben zusammen gekämpft, gewonnen, verloren, gelacht und viele Erinnerungen geschaffen, die ich niemals vergessen werde. Dieser Verein war für mich mehr als nur Basketball. Er war ein zweites Zuhause. Ich bin dankbar für jede einzelne Erfahrung, jede Trainingseinheit und jedes Spiel, das ich mit euch erleben durfte. Jetzt beginnt für mich ein neues Kapitel, aber ein Teil von mir wird immer in Leverkusen bleiben. Dem Klub wünsche ich für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch findet nur lobende Worte für seinen Schützling: „Sören-Eyke hat sich von seinem ersten Jahr an in Leverkusen kontinuierlich weiterentwickelt. Als sich Dennis schwer verletzt hat, hat er die Starterrolle bei den GIANTS mit viel Engagement erfüllt. Auch nach der Rückkehr von Dennis Heinzmann ließ sich Sören nie hängen. Trotz der starken Konkurrenz arbeitete er weiter hart an sich. Er hat sich nie beklagt, sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und hart an sich gearbeitet. Ich wünsche ihm nur das Beste und vor allem Gesundheit!“

Die BAYER GIANTS bedanken sich bei Sören-Eyke Urbansky für seinen Einsatz, seine Professionalität und drei erfolgreiche Jahre unterm Bayer-Kreuz. Auch unserer Nummer 51 war es zu verdanken, dass die Leverkusener Jungs den Titel 2025 bejubeln konnten – und wer weiß? Vielleicht sieht man sich an der Bismarckstraße einmal wieder…

Christopher Kwiotek (CK)


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