Auf der Suche nach der Erfolgsformel
Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe. Familien und Freunde treffen sich, feiern gemeinsam und blicken, während Gänsebraten, Klöße und Rotkohl auf dem weihnachtlich dekorierten Tisch stehen, auch auf das Jahr zurück, welches bald endet. Einen Rückblick wollen die GIANTS, zumindest was die zweite Jahreshälfte anbelangt, vermeiden. Auch wenn es viel zu feiern gab, so beispielsweise der ProB-Titel 2025, ist die Situation im „Hier und Jetzt“ nicht befriedigend: „Wenn du sieben Partien in Serie verlierst, macht das etwas mit dir. Das ist mental für alle Beteiligten eine sehr schwierige Situation, gar keine Frage“, so BAYER-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Aber es bringt uns nichts, wenn wir den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen weiter akribisch arbeiten und versuchen, den Negativtrend zu brechen. In dieser Phase sind wir alle gefordert.“
Die Falcons aus Nürnberg haben die Playoffs im Visier
Der Gegner am Dienstag, die Nürnberg Falcons, sind gut durch die bisherige Halbserie 2025/26 gekommen. Das Team von Cheftrainer Ralph Junge, der die Identifikationsfigur im Nürnberger Basketball darstellt, steht mit sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem 11. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – punktgleich mit Bochum, die auf dem sechsten Rang verweilen. Es ist für die Franken somit alles im Soll.
Der beste Scorer auf Seiten der Gäste heißt Evan Taylor. Der US-Amerikaner verstärkte die Falcons im Sommer 2025 und hat sich bestens auf dem Parkett in den verschiedenen Hallen der Bundesrepublik Deutschland zurechtgefunden. Mit durchschnittlich 14,3 Punkten pro Spiel beweist der 29-Jährige eindrucksvoll seine Qualitäten. Vor allem an der Freiwurflinie zeigt der Guard mit 80-prozentiger Trefferquote, wie sicher er ist.
Nur geringfügig weniger punktet Vincent Friederici. Der Flügelspieler hat schon einiges an Erfahrung in der ProA sammeln können (z.B. in Bochum oder Düsseldorf) und ist erst 24 Jahre jung. Die vergangene Spielzeit begann er bei den Braves in Berlin (ProB-Nord) und überragte mit 26,8 Zählern pro Begegnung. Folgerichtig sicherten sich die Nürnberger Verantwortlichen die Dienste Friedericis im November 2024. Mit aktuell 14,0 Punkten im Durchschnitt hat sich die Verpflichtung mehr als ausgezahlt.
Bekanntester Akteur des Vereins ist sicherlich Julius Wolf. Der Power Forward kann in dieser Saison die „300-Spiele-Hürde“ in der ProA knacken. Auch Wolf gehört mit seinen 32 Jahren noch längst nicht zum „alten Eisen“ und bewies dies u.a. vor knapp 14 Tagen, als er den EPG Baskets aus Koblenz 25 Zähler einstreute.
Koch: „Wir sind demütig, wissen aber auch, was wir können.“
Coach Koch über den Gegner: „Nürnberg gehört längst zum etablierten Kreis der ProA und spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der Liga. Vier Spieler im Kader punkten zweistellig im Schnitt, das Team ist somit recht tief besetzt. Wir gehen demütig in die Begegnung, wissen aber auch was wir können. Bedeutet, dass wir unsere Stärken im offensiven Spiel schnellstens auf das Parkett bringen und in der Verteidigung hart dagegenhalten. Natürlich stecken wir derzeit in einer Ergebniskrise, möchten diese aber so schnell wie eben möglich hinter uns lassen. Dies geht nur gemeinsam und deshalb hoffe ich auch die lautstarke Unterstützung unserer tollen Fans, welche uns bisher treu supporten!“
Wer sich ein Ticket für das letzte Heimspiel in 2025 sichern möchte, kann dies Online (<< bitte hier klicken >>) tun. Die Ostermann-Arena öffnet gegen 18 Uhr ihre Eingangstüren. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Eintrittskarten an der Kasse käuflich zu erwerben.
Ein Livestream wird kostenpflichtig bei Sporteurope.TV (<< hier klicken >>) angeboten. Des Weiteren gibt es einen Liveticker (kostenfrei) unter www.2basketballbundesliga.de
Christopher Kwiotek (CK)