Grevenbroich bezwungen - Jetzt kommt der Deutzer TV

Wichtiger Sieg für BAYER, schweres Spiel am Wochenende in der Ostermann-Arena.

Grevenbroich bezwungen - Jetzt kommt der Deutzer TV

Mit 80:72 hat sich der TSV Bayer 04 ll bei den NEW Elephants in Grevenbroich durchsetzen können. Nun erwarten die Leverkusener mit dem Deutzer TV eine der Überraschungsmannschaften der 1. Regionalliga West in der Ostermann-Arena.

Jacques Schneider feierte mit dem Sieg über die „Elefanten“ einen guten Einstand. Nach einer turbulenten Woche konnte der gebürtige Bonner erst einmal durchschnaufen und gab erleichtert zu Protokoll: „Es war für die gesamte Mannschaft natürlich nicht einfach all das umzusetzen, was wir uns vor der Begegnung vorgenommen haben. Doch das Team hat eine kämpferische gute Einstellung an den Tag gelegt und verdient gewonnen. Darauf können wir aufbauen!“

Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, keiner Mannschaft gelang es, sich einen entscheidenden Vorteil zu erspielen. Nachdem BAYER die erste Halbzeit mit 40:37 knapp für sich entscheiden konnte, setzten sich die Elephants mit einem zwischenzeitlichem 16:0-„Run“ im dritten Viertel ab. Doch der TSV ließ sich trotz des Rückschlags nicht einschüchtern und kam wie so oft in der aktuellen Saison stark zurück. Punkt um Punkt machten die Rheinländer gut und ein 15:0-„BAYER-Lauf“ sorgte knapp 90 Sekunden vor Spielende für die Leverkusener Führung (65:62). Diese brachten die Farbenstädter clever über die Zeit und gewannen schlussendlich mit 80:72 ihr insgesamt zehntes Spiel in der Regionalliga. Mit dem Erfolg in der Fremde verteidigten Jacob Engelhardt, Mak Krvavac & Co. einen Platz auf den Playoffrängen (7.).

Bester Scorer der Leverkusener war Lennard Winter, der einmal mehr mit 20 Punkten zu gefallen wusste. Auch Daniel Merkens (19 Zähler) und Benjamin Nick (11 Punkte und 13 Rebounds – „Double-Double“) waren wichtige Eckpfeiler beim Sieg im Rhein-Kreis Neuss.

Scoring TSV Bayer 04 ll: Lennard Winter (20 Punkte), Daniel Merkens (19), Benjamin Nick (11), Mak Krvavac (9), Sören Queck (6), Marcel Sagemüller (5), Dzemal Selimovic (5), Felix Marcus (3), Samuel Ireland (2), Jan Merkens und Jacob Engelhardt
 

Der Deutzer TV: Ein unangenehmer Gegner

Am Freitag, 19.01.2020 um 20:00 Uhr empfangen die GIANTS ll mit dem Deutzer TV einen unangenehmen Gegner an der Bismarckstraße. Die Kölner gehören, wie der TSV, zu den positiven Überraschungen der Liga. Mit neun Siegen und ebenso vielen Niederlagen stehen die Schützlinge um Headcoach Nils Müller auf dem achten Tabellenplatz der 1. Regionalliga West, welcher zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

Die besten Deutzer Scorer sind die ehemaligen ProB-Spieler Patrick Reusch (im Durchschnitt mit 14,3 Punkte pro Spiel), Anton Geretzki (11,4) und Ex-GIANT Lennart Boner (10,3). Boner ist übrigens nicht der einzige Akteur, der bereits für den TSV Bayer 04 Leverkusen aktiv war: Auch Philipp Pfeifer, Joachim „Joe“ Koschade, Christoph Kunel, Tim Steffens und Fynn Schmitz trugen bzw. tragen allesamt das Jersey der Farbenstädter. Es ist also eine Art „Rückkehr an alter Wirkungsstädte“ für viele Spieler der Domstädter.

BAYER-Trainer Jacques Schneider beschreibt die bevorstehende Aufgabe wie folgt: „Mit Deutz treffen wir auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffplätze. Die Deutzer sind auf jeder Position sehr gut besetzt und bestechen vor allem als Kollektiv. Der Großteil der Spieler kennt sich bereits seit Jahren und das Teamplay ist hervorragend. Obwohl ich die Truppe sehr mag, wollen wir selbstverständlich keine Punkte verschenken. Wir haben hoffentlich aus den Fehler in Grevenbroich lernen können und werden mit großer Intensität auf das Parkett gehen. Das Derby möchten wir unbedingt gewinnen!“

Karten sind an der Abendkasse zu erwerben. Die Ticketpreise bei den Partien der Herren ll liegen bei 5,00 EUR (Vollzahler) und 3,00 EUR (Ermäßigt). Dauerkarteninhaber der BAYER GIANTS Leverkusen (ProA), Mitglieder der Basketball-Abteilung und des Orgateams (Helferteams) der GIANTS haben freien Eintritt.

Text: Christopher Kwiotek (Pressesprecher)
Foto: Frank Fankhauser