U22 lässt Niederlagenserie eindrucksvoll hinter sich
Die Ausgangslage: Die Wochen vor der Weihnachtspause liefen nicht ganz so, wie es Trainer Gabriel Strack und seine Mannschaft sich erhofft hatten. So setzte es gegen Grevenbroich, Ibbenbüren und BBA Hagen drei deutliche Niederlagen, welche beim Headcoach nicht gut ankamen: „Wir haben zwar auf einige Spieler verzichten müssen, aber diese Ausrede lasse ich nicht gelten, denn Ibbenbüren musste beispielweise auch auf eine Vielzahl an Akteuren verzichten“, so Strack. „Meine Mannschaft muss stets 40 Minuten am Limit spielen, um in dieser Liga zu bestehen. Das haben wir zuletzt leider nicht beherzigt und dies galt es zu ändern.“
Sieg vs. Haspe: Bereits von Beginn an hat Leverkusen in Haspe stark aufgespielt. Bereits im ersten Viertel konnte sich der TSV mit 17 Zählern (11:28) absetzen. Ein Statement: „Von Beginn an waren die Jungs wach und hatten Zugriff auf die Begegnung“, erzählt Strack. In der Tat spielte BAYER weiter munter auf und lag zur Halbzeit mit 34:44 vorne. Doch der Vorsprung von zehn Zählern bedeutet im Basketball bekanntlich nichts. Im Gegenteil: Die 04er zündeten im dritten Durchgang den Turbo und sorgten nach dreißig absolvierten Minuten für die endgültige Entscheidung (46:70). Am Ende gewann LEV mit 90:61 gegen den SV Haspe 70.
Die Statistik: Lars Kremer und Jug Bogdan waren auf BAYER-Seiten die besten Scorer. Kremer markierte starke 19 Punkte, während Bogdan 15 Zähler erzielte. Sieben weitere Akteure konnten mindestens fünf Punkte auflegen. Ein starker Wert, welcher die mannschaftsdienliche Spielweise der Farbenstädter eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Das sagt Gabriel Strack: „Wir haben in Haspe ein sehr gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Es war wichtig für uns, nach drei deutlichen Niederlagen in Serie, wieder ein Zeichen zu setzen, nicht nur für die Tabelle, sondern für uns ganz persönlich. Wir nehmen alle unsere Spieler in die Pflicht und jeder muss bereit sein, zu spielen und Verantwortung zu übernehmen. In Haspe waren es zum Beispiel Schilo Kabongo und Ole Werker, die sonst eher kleinere Rollen besetzen, aber abgeliefert haben. Das ist eine unserer Stärken und Teil des Konzeptes. Die Jungs entwickeln sich sichtbar und werden besser.“
Der Ausblick: Am Mittwoch (07.01.2026) geht es für die U22 im WBV-Pokal Achtelfinale gegen den Spitzenreiter der 1. Regionalliga West, die NEW Elephants Grevenbroich, um den Einzug ins Top-8. Das nächste Heimspiel für Leverkusen steht am 09.01.2026 (20:30 Uhr) auf dem Programm, denn dann ist mit der BBG Herford ein früherer ProB-Ligist zu Gast in der Herbert-Grünewald-Halle.
Christopher Kwiotek (CK)